Protokoll der Jahresversammlung Pro Monte Pego vom 21. Juni 2019

 

Der Präsident der Pro Monte Pego Vereinigung (PMP), Herr Vicente Portes (VP), begrüsst alle Anwesenden im Pego Tennis Club, dankt fürs Erscheinen und eröffnet die Versammlung. Er entschuldigt sich für das Missverständnis in Bezug auf das Versammlungsdatum und geht über zu den Traktanden.


Traktandum 1 – Bewilligung der Protokolle der ausserordentlichen Versammlung vom 4.12.2018 sowie der letztjährigen Jahresversammlung vom 20.6.2018, welche im Vorfeld dieser Versammlung online zur Verfügung gestellt wurden. Es wurden keine Anpassungen beantragt, noch wurden Fragen im Zusammenhang mit den Protokollen gestellt; dementsprechend werden dieses einstimmig bewilligt.


 

Traktandum 2 – Update über die Klageschrift

Mai-Britt Davidsen gibt für die anwesenden Mitglieder einen kurzen Überblick, warum die Klageschrift nötig war. Das beinhaltet das Versagen der Stadtverwaltung Pego, die Grundversorgung sicherzustellen, welche zwingend gewesen wäre, auch während eines Rechtsstreits über Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit der Urbanisation, das Versagen der Parteien, früher klare gerichtliche Urteile zu erwirken, nicht eingehaltene Versprechen durch den Bürgermeister von Pego, Monte Pego in den öffentliche Auftrag zu überführen und die Infrastruktur wieder herzustellen, was schlussendlich alles zur Gründung der PMP Vereinigung führte. Es war das Urteil des Sindic de Greuges (Friedensrichter) sowie seine Empfehlung, eine Entschädigungsklage wegen Wertverlust des Privateigentums aufgrund der Handlungen der Stadtverwaltung Pego (SVP), welche schlussendlich zur Einreichung der Klageschrift führte. Hinzu kamen die «Garantien», welche für Bauarbeiten bezahlt wurden – und nicht erstattet wurden – sowie die Weigerung der SVP, cedulas zu erstellen, welche diese technisch illegal und unsicher, darin zu leben machte.
 

Aktuelle Lage – Sechs Monate administrativen Schweigens sind vergangen, die SVP haben keinerlei Interesse bekundet, eine aussergerichtliche Einigung anzustreben, weshalb nun der Rechtsweg beschritten wird. Wir erwarten, dass der Richter im Oktober die SVP sowie PMP anschreiben wird und innerhalb 20 Tagen sämtliche rechtlichen Unterlagen einfordern wird, um mit dem Rechtsweg fortzufahren.

Um den finanziellen Schaden an der Infrastruktur der Urbanisation abzuschätzen, wird der Richter dann ein unabhängiges technisches Gutachten eines qualifizierten Ingenieurs anfordern, welches präzise aufzeigen soll, welche Instandstellungsarbeiten erforderlich sind. Das wird zudem sicherstellen, dass die drei Stadtverwaltungen, sobald sie die richterliche Verfügung erhalten, die Infrastrukturen der Urbanisation zu vervollständigen und instand zustellen, eine klare Aufstellung der zu vollziehenden Arbeiten haben und nicht nur Teile davon. Die erwarteten Zusatzkosten für dieses Gutachten werden auf etwa 2000 Euro geschätzt, welche durch bereits verfügbare Mittel gedeckt werden. Es wurde klärend ergänzt, dass Personen, welche sich verspätet der Klage bis spätestens am 1. Juli 2019 anschliessen möchten, einen Beitrag von 200 Euro für den Beitritt zur Klage bezahlen müssen. Die Anwesenden wurden darauf hingewiesen, dass jeder Liegenschaftseigentümer sich dieser Klage anschliessen kann, ohne deswegen PMP beitreten zu müssen.


 

An dieser Stelle bittet der Präsident um schriftliche und unterschriebene Belege für wiederholten Schaden an der Urbanisation, bzw. «Schaden durch Ausfall von Verkäufen, Mieten oder Käufen (Aufgrund des Zustandes der Urbanisation), Verweigerung von Cedulas, Schaden an Fahrzeugen aufgrund des Strassenzustandes oder aufgrund des Fehlens von öffentlichen Diensten». Jeglicher Beitrag in diesem Sinne würde die Klage unterstützen. Die Mitglieder werden gebeten, über ihre eigenen Erfahrungen nachzudenken und mit Bekannten, Freunden, Nachbarn, Geschäftspartnern und Dienstleistern darüber zu sprechen (z.B. Liegenschaftenmakler, Juristen).

Bitte senden Sie jede möglichen solchen Belege über ähnliche Schäden an unserer Urbanisation per e-Mail an: info@promontepego.com

 


 

Traktandum 3 – Feedback über die kürzlichen Wahlen in Pego.

Peter Fry, ein Mitglied der PP Partei, gibt einen Überblick und dankt all Jenen, die sich die Zeit nahmen und wählen gegangen sind. Die PP Partei konnte ihren Wähleranteil um 3% im Vergleich zu vor 4 Jahren und im Vergleich zum landesweiten Trend steigern. Bedauerlicherweise war dies knapp nicht genug, – um lediglich 3 Stimmen – um einen vierten Sitz zu erobern, was die Dynamik im Rat verändert hätte. Peter bitte die Mitglieder dringend, sich zu versichern, dass sie auf dem padron (census) und auf dem Wählerregister eingetragen sind für die nächsten Wahlen. Beides kann im Stadthaus vorgenommen werden. Weitere Angaben werden hoffentlich bald verfügbar sein, da die bestehenden Kontakt zur SVP weiter gepflegt werden.
 

Peter schliesst ab, indem er festhält, dass – im Gegensatz zu anderen Vereinigungen, die den Boykott der SVP sowie deren Geschäfte aus politischem Protest betreiben – es entscheidend war, dass wir uns so weit wie möglich ins Leben und die Aktivitäten der Stadt integrieren – Fiestas, Paella Wettkampf etc – um zu zeigen, dass wir auch Pegolinos sind, und um Verständnis für die Anliegen von Monte Pego zu schaffen.


 

Vicente bittet zudem um Ideen, wie PMP seinen politischen Einfluss ausbauen könnte. Es wurde eine Anzahl Optionen angeregt, von der Bildung einer politschen Partei, über den Anschluss und die Unterstützung der Anliegen eines internationalen Komitees von (nicht-spanischen) Bewohnern in Pego und Monte Pego, bis hin zur häufigeren Teilnahme an Anlässen in Pego. Mitglieder, die weitere Ideen haben, werden gebeten, diese dem Vorstand zu melden.
 

 

Peter wurde durch einen Anwesenden gefragt, was der Vertreter der Diputacion de Alicante, Her Juan Bautista Rosello, bei einem kürzlichen politischen Treffen der PP Partei in der Bellavista Bar gesagt habe. Dieser hatte erklärt, dass jährlich Gelder verfügbar seine für jeweils zwei Projekte in Urbanisationen wie Monte Pego, dass diese jedoch durch einen Bürgermeister beantragt werden müssten. Überraschenderweise wurde dies nie durch Pego beantragt ...
 

 

 

Traktandum 4 – WhatsApp Gruppe Bericht und Feedback über ein Meeting mit der Guardia Civil

Chris Howard-Haggerty berichtet, dass die WhatsApp Gruppe ein grosser Erfolg sei und dass die Beamten der Guardia Civil bei einem kürzlichen Meeting ihre Unterstützung für solche Gruppen bekräftigt hätten und weiteren Urbanisationen vorgeschlagen hätten, ähnliche Gruppen zu bilden. Im Fall von Monte Pego habe dies zu einer Reduktion der Verbrechen von 85% geführt. Chris regt an, dass der nächste Schritt ein Ausbau der Tafeln am Berg sowie der Anzahl Personen in der Gruppe sein sollte. Er lehnt die Aktionen einer anderen Vereinigung klar ab, welche die Guardia Civil angezeigt hatte (weil sie Einbrüche im Bereich Rafol nicht verhindert hätten) und nannte diese dumm und kontraproduktiv. Zusammenarbeit, nicht Konfrontation mit der Polizei, sei der Weg, den es zu beschreiten gelte. Er bittet die Mitglieder, die Gruppe dementsprechend zu nutzen – um Notfälle zu melden und Sicherheitsbedenken, aber nicht für belanglose Plaudereien – und soviel Information wie möglich in Berichten zu erfassen, da jedes Detail wichtig sei (Fotos bitte nur, wenn dies gefahrlos möglich ist). Chris’ Bericht wurde mit Applaus bedankt.

 

Traktandum 5 – Neue Konditionen, um der Klage beizutreten

Wie schon in Traktandum 2 erwähnt, werden Personen, welche der Klage neu beitreten wollen, einen Betrag von 200 Euro bezahlen müssen. Die Zusatzkosten entstehen durch den zusätzlichen administrativen Aufwand für den Rechtsanwalt sowie für den IBI Rückerstattungsantrag.
 

 

Traktandum 6 – Kommende Geldsammelaktion

Geoffrey Bartlett konnte leider nicht an der Versammlung teilnehmen, weshalb der Präsident in seiner Abwesenheit die Anwesenden bittet, das Datum für den Summer Ball at Ambra Events auf das nun gültige Datum vom 20. September 2019 zu aktualisieren. Das Thema des Abends ist der Zirkus. Er betont, dass ein Kostüm nicht Pflicht sei, einfach kommen! VP bietet an, den Paella Wettbewerb für nächstes Jahr zu organisieren und bittet um weitere Ideen für Geldsammelaktionen, die er gerne mit den Leuten im Anschluss an die Jahresversammlung besprechen werde.
 

 

Traktandum 7 – Diverses

Eine Anzahl Anträge und Fragen wurden eingebracht
 

  1. Ein Mitglied fragt in Bezug auf den Denia zugehörigen Teil der Urbanisation, warum nur ein kleiner Teil einer Strasse instand gestellt wurde und nicht die gesamte Strasse. Darauf wird geantwortet, dass PMP keinen Einfluss auf Entscheidung der Stadtverwaltung von Denia habe, dass aber ein Entscheid über die Klage durch den Richter in unserem Sinne sehr hilfreich wäre.
  2. Eine weitere Frage eines Anwesenden war, ob diese Teil-Instandstellung einer Strasse durch die Stadtverwaltung von Denia bedeute, dass die Stadtverwaltung wieder uns in ihren öffentlich Auftrag integriert habe. Die Antwort darauf ist «Nein», wie auch durch das Strassenbauamt Denia bestätigt worden sei. Dies habe stattgefunden aufgrund der vielen Besuche durch PMP bei der Stadtverwaltung in Denia, um auf die Dringlichkeit von Unterhaltsarbeiten am Berg hinzuweisen, sowie aufgrund von Druck, der durch den Sindic de Greuges und das EU Parlament ausgeübt worden sei.
  3. Ein Mitglied erklärt, er habe Kenntnis eines Dokuments, welches in der «Oficina de Servicios» aufliege und durch eine Einzelperson, welche direkt mit der Stadtverwaltung von Denia gesprochen habe eingereiht worden sei und fragte, warum diese Person nicht über PMP gegangen sei. Darauf wird erwidert, dass wir niemand davon abhalten können, als Einzelperson oder als Gruppe bei ihrer Stadtverwaltung vorstellig zu werden, dass wir im Gegenteil solche Aktionen begrüssen und unterstützen, welche zum Wohl von Monte Pego geschehen. Es wurde auch festgehalten, dass Angebote an diese Person, PMP beizutreten, abgelehnt wurden, aus Gründen, die nur dieser Person oder diesen Personen bekannt sind.
  4. In Bezug auf die Verkehrssicherheit in der Urbanisation fordert ein Mitglied die Anwesenden auf, sich daran zu erinnern (und die Nachricht zu verbreiten), dass in Monte Pego das «Gesetz des Berges» gelte. Bergab fahrende Fahrzeuge halten an oder weichen aus, um den steil bergauf fahrenden Fahrzeugen den Vortritt zu gewähren. Die Erinnerung wurde mit Applaus quittiert.


 

Es wurden keine weiteren Eingaben gemacht, weshalb die Jahresversammlung beendet wurde.

 

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